Archiv für die Kategorie „Fotografie“

fremd-ge-posted

Montag, 5. Juli 2010

Am Wochenende war ich mal wieder mit meiner Kamera unterwegs. Beim 14. speed Jugendgottesdienst in Cottbus hab ich Fotos gemacht. Bilder gibt’s hier.

speed ist ein übergemeindliches, christliches Jugendarbeits-Projekt in Cottbus. Als Dach dient die Evangelischen Allianz Cottbus.



Hochzeitsbilder von Dani und Piet

Freitag, 2. Juli 2010

Vor einigen Tagen hatte ich mal wieder die Gelegenheit zwei frisch Vermählte abzulichten. Bei der standesamtlichen Trauung von Piet und Dani war ich mit dabei, und habe im Anschluss gleich noch eine kleine Fotosession mit den beiden gemacht. Die beiden hatten optimales Wetter, strahlender Sonnenschein. Für die Fotosession sind solche Verhältnisse leider nur suboptimal. Bei direkter Sonneneinstrahlung hat man sehr harte Schatten, Augen werden zusammengekniffen und der Helligkeitsunterschied zwischen Sonnen- und Schattenflächen sind sehr stark. Zum Glück hatten wir einen Reflektor mit, der zumindest ein paar Probleme gemindert hat. Später haben sich dann sogar noch ein paar kleine Wolken vor die Sonne geschoben. Ich bin mit den entstandenen Bildern sehr zufrieden. Mein neues Objektiv hat sich dabei schon bewährt.

Bei der darauf folgenden kirchlichen Trauung war ich auch mit der Kamera dabei. Auch davon noch ein paar Impressionen.

Die Hochzeitsfeier war übrigens echt genial.



Die Tage des Frühlings sind gezählt

Samstag, 19. Juni 2010

Endlich barfuss laufen und mit Wasser pantschen. Ich glaub das Ereignis auf den folgenden Bildern gehört zu Noras Vorsommer-Highlights.
Nora: “Guck mal Papa, Sand-Tattoos“.

Die Bilder sind mit meiner Neuanschaffung entstanden, der 85mm Canon Festbrennweite mit 1.8er Blende.

Das Objektiv eignet sich besonders für Portraitaufnahmen. Die nächste Foto-Session kann also kommen.



Bokeh Panoramen – die “Brenizer Methode”

Mittwoch, 19. Mai 2010

Ich bin heute auf Flickr über eine interessante Technik gestoßen. Mit der Brenizer-Mehtode werden Bilder mit atemberaubender Tiefenunschärfe möglich, und das trotz günstiger Objektive. Hier einige Bilder aus dem Flickr-Stream des mutmaßlichen “Erfinders” Ryan Brenizer.

Smokey Joe's Kiss

A World Apart

Der Trick hinter diesen Bildern ist, dass es keine Einzelbilder sind, sondern vielmehr Panoramaaufnahmen – sogenannte Bokeh-Panoramen. Jedes der Bild ist, wie bei Panoramen, aus vielen kleinen Bildern zusammengesetzt, die mit einer großen Brennweite aufgenommen wurden. Umso größer die Brennweite (bei gleicher Blende) um so geringer ist die Tiefenschärfe. Das folgende Bild zeigt eine Gegenüberstellung der diesen Merksatz verdeutlicht.

Anklicken zum Vergrößern.

Das Linke Bild zeigt einen Bildauschnitt eines Bildes das mit 28mm Brennweite fotografiert wurde (bei APS-C Format), das rechte Bild hingegen mit 105mm. Im rechten Bild ist eine geringere Tiefenschärfe zu erkennen, also genau das was man typischerweise möchte, wenn man Portraits fotografiert.

Der Nachteil bei großer Brennweite ist natürlich, dass man nur einen Teil des gewünschten Motives abfotografieren kann. In der heutigen Zeit macht das aber eigentlich nichts aus. Den wenn man alle Teile eines Motivs abfotografiert hat, kann man die Bilder danach automatisch von einem Computerprogramm wieder zusammenfügen lassen. Wenn man alles richtig gemacht hat kommt dabei ein Bokeh Panorama heraus.

Vergleichbare Bilder sind meist nur mit sehr hochwertigen (also teuren) Linsen möglich. Denn der zweite Faktor der die Tiefenschärfe beeinflusst, ist die Blende. Um so weiter die Blende geöffnet ist umso geringer die Tiefenschärfe, und umso angenehmer und weicher das Bokeh eines Bildes. Objektive mit solch großen Blendenöffnungen wie etwa f1.2 herzustellen ist allerdings recht schwierig, da dafür äußerst exakt gearbeitet werden muss.

Hier meine erste Testaufnahme nach dieser Methode (basierend auf etwa 20 Bildern bei Blende 4.5 und 105mm).

Zum Vergleich eine Aufnahme mit 50mm und Blende f1.8. Der Effekt ist etwa der selbe. Ich konnte also etwa 2 1/2 Blendenstufen “simulieren”.

Vorteile der Methode

  • geringere Tiefenschärfe trotz günstiger Objektive
  • flexiblerer Umgang mit Festbrennweiten-Objektiven auf kleinem Raum möglich (auch auf kurzer Distanz ist ein volles Motiv möglich)
  • es können unter Umständen Bilder erzeugt werden die mit herkömmlichen Objektiv unmöglich wären

Nachteile der Methode

  • aufwendige Nachbearbeitung notwendig (ein kostenloses Panorama Tool gibt es hier)
  • funktioniert nur wenn sich das Motiv nicht zu sehr bewegt
  • Übung notwendig um eine Routine beim Fotografieren zu bekommen
  • bei günstigen Objektiven, mit relativ kleiner Offenblende, muss ausreichend Licht vorhanden sein (im Gegensatz zu einer hochwertigen Linse)

Obwohl die Nachteile zu überwiegen scheinen, werde ich die Technik auf jeden Fall mal ausgiebiger testen.

Noch zwei Linktipps:



Automatisierter DNG-Workflow mittels Batchverarbeitung unter Windows

Montag, 19. April 2010

Ob Hobby- oder Berufsfotograf, früher oder später müssen alle Bilder von der Kamera auf den Computer. Jeder hat da so seinen eigenen Workflow. Und umso mehr Bilder man produziert um so länger dauert dieser Workflow. Ganz besonders dann, wenn man mit RAW-Dateien arbeitet und für den Import aufgrund von “Sonderwünschen” mehrere Programme nacheinander benutzt. Eine Lösung ist hier die Batchverarbeitung von Komandozeilenbefehlen, um den Workflow zu automatisieren. Batch-Dateien enthalten Kommandozeilenbefehle und führen sie nacheinander aus. Ich möchte an dieser Stelle ein Batch-Script vorstellen, welches ich mir vor einiger Zeit geschrieben habe, um meinen Workflow zu vereinfachen. (weiterlesen…)