Archiv für die Kategorie „passiert“

Bewertung: DELL Studio XPS 16 und www.dell.de

Freitag, 8. Januar 2010

Nachdem ich nun mit dem Asus kein Glück gehabt hatte, stand noch einmal die Auswahl eines neuen Laptops an. Auf irgendwelchen Umwegen bin ich schließlich bei DELL gelandet. DELL bietet ja die Möglichkeit ein Basismodell zu wählen und danach seinen Bedürfnissen anzupassen. Dadurch lässt sich ein günstiges Modell wählen und danach verbesserte Hardware nachzurüsten. Ich habe mich schließlich für ein DELL Studio XPS 16 entschieden. Anfang der Woche war es da, und inzwischen habe ich es mir auch fertig eingerichtet.

Der DELL Laptop macht einen wesentlich besseren Eindruck als das ASUS. Was mir vor allem gefällt, sind Farbraum, Kontrast und Blickwinkelstabilität des Displays. Da liegen Welten zwischen meinen beiden Testkandidaten. Hier ein Bild vom DELL, und zum Vergleich noch einmal das vom ASUS.

DELL. Für das Auge kaum erkennbare Blickwinkelabhängigkeit

ASUS - Deutliche Abdunklung an den Rändern durch starke Blickwinkelabhängigkeit (Effekt wird durch die Kamera leicht verstärkt).

Die Lautstärke des Laptops ist OK. Er bleibt überwiegend ruhig. Allerdings springt der Lüfter auch hin und wieder an, obwohl eigentlich wenig berechnet wird, dann wird’s etwas lauter. Zur Lautstärke unter Volllast kann ich noch nicht viel sagen, so richtig ausgereizt hab ich das gute Stück noch nicht.

Als Negativ empfinde ich besonders:

  • dass nur 2 USB-Anschlüsse vorhanden sind, das ist schon etwas knausrig. Da ich permanent Maus und externe Festplatte angeschlossen habe, sind diese beiden Steckplätze schon jetzt ständig blockiert.
    [UPDATE]Hab heute doch noch einen USB-Anschluss gefunden. Ich habe ihn irrtümlicherweise als eSata-Steckplatz identifiziert. Es handelt sich aber um ein USB-eSata-Combi Steckplatz.[/UPDATE]
  • dass der Lüftungsschacht bei geöffnetem Display teilweise verdeckt ist. Ein Konstruktionsfehler der dazu führt das der Lüfter unnötig hochtouren muss.
  • dass das Display auf 15,6 Zoll ganze 1920 x 1020 Pixel auflöst, wodurch alles recht klein erscheint. Daran gewöhnt man sich zwar recht schnell, etwas seltsam ist es aber schon.

Fazit Laptop: solide, ich bin mit meinem DELL im Großen und Ganzen zufrieden.

Wie auch schon bei Notebooksbilliger, will ich nun auch noch ein paar Worte zur DELL-Website verlieren. Oder besser, ich muss. Denn dass was ich dort gesehen/erlebt habe war für mein armes Web-Entwickler Herz fast zu viel (bzw. für meine Nerven). Solange man sich Modelle ansieht und sein System zusammen-konfiguriert ist ja alles noch verhältnismäßig gut. Die Auswahl an möglichen Modellen erschlägt einen zwar fast, und die Preisunterschiede sind nicht wirklich immer transparent, aber wenn man erst mal hinter das System gekommen ist, findet man sich gut zurecht.

Das Grauen erwartet einen aber, sobald man sich erst einmal entschieden hat.

  • Der Bestellvorgang wäre fast erfolgreich gewesen. Fast, denn ich wollte per Direktüberweisung zahlen. Da der Geldbetrag allerdings die Grenze für Online-Überweisungen meines Kontos überschritt, musste ich abbrechen. Davon bekam man auf der Dell-Website aber nix mit und berichtete mir, dass die Bestellung nun abgeschlossen sei. Es kann doch nicht so schwer sein, seinen Kunden nach Abbruch einer Zahlmethode noch die Auswahl zwischen den anderen Zahlmethoden zu ermöglichen.
  • Die Bestellung war also komplett, aber da DELL sicher auf eine Überweisung des Geldes bestehen würde, musste ich mich auf die Suche nach Bankdaten machen. Nach etwas längerem suchen im FAQ wurde ich fündig. Es stand allerdings nicht mit dabei, welche Daten/Nummern man im Verwendungszweck angeben soll. Dazu musste ich erst Google bemühen, diese Informationen fand ich auf der DELL Seite überhaupt nicht.
  • Zwischendurch wäre es für mich am einfachsten gewesen kurz mit einem Servicemitarbeiter zu sprechen. Nach einer weiteren Weile des Suchens fand ich schließlich auch eine Telefonnummer. Das in der Nähe befindliche Kontaktformular verschmähte ich aufgrund der vielen möglichen Eingabefelder und Auswahlboxen. Durch den Anruf wurde mir, als Privatnutzer, durch eine freundlich aber bestimmt automatische Ansage mitgeteilt, dass es für Fragen zur Bestellung einen Link gibt, unter dem ich den Bestellstatus einsehen kann. Ich wollte aber eigentlich mit einem Servicemitarbeiter sprechen, um die unzureichenden Informationen die ich hinter dem Link fand durch Fragen zu ergänzen.
  • Der vermeintliche Höhepunkt ist DELLs-Kundenkonto. Dort wo ich eigentlich Antworten auf all meine Fragen erwarte, kennt man noch nicht einmal meine Bestellung. Dazu ist es erst notwendig erneut die Bestellnummer einzugeben. Die Verarbeitung sämtlicher Seitenanfragen ist innerhalb des Kundenkontos so langsam das man erst noch ein paar Schluck von seiner Kaffeetasse genehmigen kann. Von Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme aus dem Kundenkonto heraus, keine Spur. Warum man bei DELL (wie auch bei Amazon) dem Nutzer das Abmelden vom Kundenkonto mit einem “nicht Volkmar Kantor?”-Link verkaufen will wird wohl ewiges Usability-Geheimnis bleiben. Seltsam vor allem deshalb, weil alle anderen mir bekannten Seiten mit “Anmelden” und “Abmelden” eine einfache, und aus meiner Sicht intuitive Lösung nutzen. Und dann noch das hier:
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  • Während des gesamten Zeitraums der Bestellung erhielt ich zwei Mails. Eine über die Bestätigung meiner Bestellung, und eine mit dem Inhalt der Rechnung. Es wurde mir weder mitgeteilt, dass ich noch nicht bezahlt hatte, noch das die Bezahlung schließlich eingegangen ist, noch wie lange es bis zur Lieferung dauern würde, noch das die Bestellung im Versandt ist oder ein abschließendes Dankeschön.
  • Als ich nach Eintreffen des Laptops nach aktuellen Treibern und Downloads suchte versagte die Website erneut. Ich sollte mich einloggen, einen Nutzungsvertrag bestätigen und angeben welches Gerät ich erstanden hatte (als ob sie das nicht wüssten). Eigentlich hätte ich jetzt eine Liste mit Download-Möglichkeiten sehen sollen, es tat sich aber nix. Bis ich schließlich auf die Idee kam, das DELL eventuell Browserspezifische Funktionen nutzt, die mir in meinem (überhaupt nicht weit verbreiteten) Firefox nicht angezeigt werden. Ich versuchte es schließlich mit der 64bit Version des Internet-Explorers, doch auch hier kam ich nicht sehr weit. Das benötigte Plugin wollte sich einfach nicht installieren. Mit der 32bit Version klappte es schließlich. Während der gesamten Suche nach einer Lösung wurde mir nicht ein einziges Mal ein Hinweis darauf gegeben mit welchem Browser ich die Seite benutzen kann.

Also liebe DELL-Web-Entwickler und CEO’s nehmt euch bitte folgendes zu Herzen. Auch wenn ihr irre viele Informationen bereitstellen müsst, und das auch noch für unzählige Länder individuell, wenn ihr weiterhin dermaßen komplexe und schlecht gewartete Websites bereitstellt, wird bald keiner mehr bei euch kaufen wollen. So was spricht sich rum. Alle wollen es einfach haben, Apple macht es vor. Nicht die Masse an Informationen entscheidet, sondern was der Benutzer damit anfangen kann – das war in meinem Fall nicht viel.

Fazit Dell-Website: Wie sich ein derart großes Unternehmen, mit solch einer Website überhaupt blicken lassen kann ist mir ein Rätsel.



Wow, Explored

Sonntag, 4. Oktober 2009

Auf Flickr gibt es die Explorer-/Entdecken-Seite. Dort wird eine Auswahl interessanter Fotos der letzten 7 Tage vorgestellt. “eager to learn” hat es heute geschafft dort zu erscheinen. Respektabel wenn man bedenkt, dass bei Flickr durchaus auch mal 7000 neue Bilder hoch geladen werden … in der Minute.

Nachdem ich in den Kommentaren zum Bild den Hinweis auf Explorer gefunden habe, hab ich bestimmt ne halbe Stunde vor dem Bildschirm gesessen und versucht folgenden Screenshot zu kriegen :mrgreen: . Es gibt leider immer noch unerhört viele andere interessante Fotos.

flickr-explored



habe fertig

Mittwoch, 5. August 2009

Meine Masterarbeit ist jetzt endlich fertig geschrieben, korrigiert, gedruckt, gebunden und abgegeben. Und auch ich bin jetzt ziemlich fertig. In den letzten zwei Wochen war ich wegen dem Schreiben so durch den Wind, dass ich mal Portemonaie, mal Schlüssel vergas. Der absolute Höhepunkt war aber die Aktion letzten Donnerstag, als ich mich versehentlich, statt in den Zug nach Spremberg, in den nach Forst setzte (und es erst 5 Minuten vor Ankunft merkte).

Für Denise waren die letzten Tage sicher auch nicht leicht, schließlich sollte sie meine Arbeit mindestens zwei Mal zur Korrektur durchlesen. Da kann ich gar nicht dankbar genug dafür sein. Es ist ja wirklich unglaublich, wie viele grammatikalische Fehler man beim Schreiben solcher Arbeiten, durch das ständige Ändern von Sätzen, macht.

Titel der Arbeit ist übrigends:

“Entwicklung von verteilten, interaktiven Web-Agenten-Simulatoren auf JavaScript-Basis”

Jetzt noch bis Ende September warten, und dann darf man mich hoffentlich mit “Master” anreden ;-) .



Du meine Güte

Samstag, 6. Juni 2009

Gestern erreichte mich eine E-Mail. Ich bin nun Administrator eines 413.000 km² großen Binnengewässers in Europa.ostseeIch hab die Administration über die Gruppe “Ostsee!” erhalten, weil ich dienstältestes Gruppemitglied bin und der vorherige Admin seinen Account gelöscht hat. Dabei wollte ich mich doch aus sowas immer raushalten. Tja, so kann’s gehen.



Russische Methoden

Dienstag, 2. Juni 2009

Zum zweiten Mal musste ich bei meinem Laptop Hand anlegen. Nach nunmehr anderthalb Jahren hat sich das Netzteil meines Notebooks mit unkontrolliertem, halbherzigem Flackern des Kontrolllämpchens verabschiedet. Denkbar ungünstiger Zeitpunkt, wo ich doch grad an meiner Masterarbeit schreibe. Das neue Netzteil ist zwar schon bestellt, aber bis es da ist kann es noch ein, zwei Tage dauern. Nachdem ich einen laaangen Tag ohne Laptop ausgekommen bin, ist der Leidensdruck nun doch sehr groß geworden. Ein schneller Ersatz muss her.

Glücklicherweise sind Netzteile mit den benötigten 19V und 4,74A keinesfalls selten, sondern werden in jedem 08-15 Notebook verwendet. In meinem Freundeskreis ließ sich tatsächlich ein entsprechendes Netzteil auftreiben (ein “Danke” an den Wirtschaftsmathematiker, der hier sicher nicht namentlich genannt werden will ;) ).

Leider gibt es trotz gleichen Leistungsmerkmalen unterschiedliche Steckverbindungen, die den Einsatz an meinem Laptop offensichtlich verhindern sollen. Kurz entschlossen hab ich das alte Kabel gekappt, abisoliert und mit Klebeband an den Steckerkontakten des geliehenen Netzteils angebracht. Funktioniert :) .

getapte Steckverbindung

getapte Steckverbindung

Wenn’s auch interessant/schön aussieht, für den dauerhaften Einsatz ist es sicher nicht zu gebrauchen.