Ob Hobby- oder Berufsfotograf, früher oder später müssen alle Bilder von der Kamera auf den Computer. Jeder hat da so seinen eigenen Workflow. Und umso mehr Bilder man produziert um so länger dauert dieser Workflow. Ganz besonders dann, wenn man mit RAW-Dateien arbeitet und für den Import aufgrund von “Sonderwünschen” mehrere Programme nacheinander benutzt. Eine Lösung ist hier die Batchverarbeitung von Komandozeilenbefehlen, um den Workflow zu automatisieren. Batch-Dateien enthalten Kommandozeilenbefehle und führen sie nacheinander aus. Ich möchte an dieser Stelle ein Batch-Script vorstellen, welches ich mir vor einiger Zeit geschrieben habe, um meinen Workflow zu vereinfachen. (weiterlesen …)
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Automatisierter DNG-Workflow mittels Batchverarbeitung unter Windows
Montag, 19. April 2010HDR-Fotografie, ein Praxistest
Sonntag, 4. Mai 2008HDR steht für High Dynamic Range. Es ist eine Technik, um mehr Farb- und Detailvielfalt in digitale Fotos zu bekommen. Dabei werden mehrere Bilder mit dem gleichen Motiv gemacht, allerdings mit unterschiedlichen Belichtungen. Im Normalfall reichen 2-3 Bilder aus, um gute Resultate zu erzielen.
Diese werden dann mit einer speziellen Software wie Adobe Photoshop, Picturenaut oder Photomatix Basic zu einem einzigen Bild kombiniert. Bevor ich noch etwas auf die dahinterliegende Techniken eingehe, hier schon mal ein paar Beispielbilder die ich in Dresden bei schönstem Sonnenschein gemacht habe. Normalerweise erscheint bei solchen Fotografien der Himmel blass.
Nun also noch etwas technischer Background zu HDR. Wer selber in die HDR-Fotographie einsteigen will dem empfehle ich den 3-Teiler “High Dynamic Range” in ck’s Blog.
Wo ist nun bei HDR der Vorteil? Man kommt ja doch wieder auf ein Bild.
Der Vorteil liegt in der Anzahl der Helligkeits- bzw. Farbinformationen im Bild. Ein normales JPEG kann 8bit pro Farbkanal speichern. Das heißt jeder Pixel des Bildes kann in jeder Farbe (rot, grün, blau) jeweils 2 hoch 8 (also 256) verschiedene Helligkeiten annehmen. Da die Grundfarben zu einer Mischung führen, können insgesamt 16.777.216 verschiedene Farben pro Pixel heraus kommen.
Ein mittels HDR erstelltes Bild kann aber nicht nur 8bit, sondern z.B. 16bit enthalten. Damit verdoppeln sich die Informationen nicht etwa, nein, sie vervielfachen sich. 2 hoch 16 sind 65.536 Helligkeitsinformationen pro Farbe, ergo 281.474.976.710.656 mögliche Farbkombinationen pro Pixel. Selbst kleinste Farbunterschiede können so aufgezeichnet werden, Strukturen sind besser erkennbar und bei Urlaubsbildern ist dann der Himmel auf dem Bild auch wirklich so blau wie in der Erinnerung
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Die ganze Sache hat nur einen Hacken. Auf normalen Monitoren kann man Bilder mit 16bit pro Farbkanal eigentlich gar nicht darstellen, denn Monitore können Farben auch nur mit je 8bit darstellen. Aber genau hier liegt der große Vorteil der HDR-Bilder. Mittels dem sogenannten Tone-Mapping können nun aus den vielen Farben genau die “ausgewählt” werden, die dem Bild Kontrast und Struktur geben.
Einige Kameras unterstützen bereits Dateiformate die HDR-Bilder speichern können, unsere aktuelle leider nicht. Aber ganz sicher die nächste.



